Durch´s Feuer der Transformation

Hallo liebe Freunde und Leser!

Nach 4 Monaten Aufbau meiner neuen Online-Angebote denke ich endlich wieder an meinen Blog hier. Eine Schweizerin, die vor 1 Jahr erstmals ein Seminar bei mir besucht hat, beschreib sehr schön, was passiert, wenn man sich darauf einlässt – ich wünsche euch viel Freude beim Lesen dieses heutigen Gastartikels von Sabrina Equilino!

Fire and Love,
euer Raho

Für etwas brennen – oder verbrennen,
… um Grenzen zu erweitern…

Kurzentschlossen – vor wenigen Stunden – habe ich mich entschieden, zum zweiten Wochenende des InnerChi-Jahrestrainings von und mit Raho zu fahren. Mit Feuer zu arbeiten und es als Unterstützung für Veränderung zu nutzen ist einerseits ein Déja-vu und andererseits kann das Feuer in verschiedenen Dimensionen wirken. Ein Lagerfeuer hat definitiv nicht dieselbe Kraft wie ein Waldbrand. Und insgeheim wünsche ich mir am kommenden Wochenende einen Waldbrand. Brandrodung in meinem Inneren… so könnte ich es auch nennen. Ich bin sehr gespannt, was mich erwartet.

Feuer als zerstörende Kraft

Wahrscheinlich hat jedes Kind schon mal ein Feuer gemacht. In meiner Erinnerung, als ich Kind war, waren wir oft im Wald und haben geeignetes Brennholz gesucht um ein Feuer zu entzünden. Als Kind habe ich das Feuer als zerstörende Kraft kennengelernt. Alles, was man ins Feuer gab, wurde von den Flammen verschlungen. Ob Laub, Äste, Gras oder Papier. Sogar Dinge, die nicht wirklich verbrannten, haben ihre Form oder Farbe verändert. Diese Erfahrungen als Kind haben mich gelehrt, vorsichtig mit Feuer umzugehen. Weil das Feuer hatte irgendwie auch eine unberechenbare Dynamik. Diese Unberechenbarkeit hat heute auch seinen Reiz. Denn wenn ich es nicht berechnen kann, könnten ja Dinge geschehen, die ich nie erwartet hätte? Vielleicht werden Grenzen erweitert, wo ich noch gar nicht wusste, dass da eine Grenze ist?

Nach meinen Feuererfahrungen als Kind vergingen einige Jahre, in denen ich kein Feuer in der Natur entfacht habe. Und dann habe ich eine neue Seite des Feuers kennengelernt.

Feuer als nährende Kraft

Nach dem ich viele Jahre nur die eine Qualität des Feuers gekannt habe, durfte ich erleben, wie das Feuer auch eine nährende, belebende Kraft sein kann. Wir können uns für etwas begeistern, wir brennen leidenschaftlich für etwas. Wir sind Feuer und Flamme für ein bestimmtes Projekt. Diese Seite empfinde ich als genau so wertvoll wie die zerstörende Seite. Denn wo etwas zerstört wird, darf auch etwas Neues entstehen. Die Asche ist ein guter Nährstoff für den Boden und macht ihn fruchtbar. Etwas Neues kann dank dem Alten, verbrannten, zerstörten nun wachsen und gedeihen. Diese unterschiedlichen Qualitäten in einem Element vereint wiederzufinden fasziniert mich total.

Wird sich der Kreis schliessen?

Ich bin gespannt, ob sich dieser Kreis am Wochenende schliessen wird. Wenn etwas zerstört, verbrannt und losgelassen wird, wird dann der Platz für etwas Neues bereit sein? Und was ist dieses Neue?

Zu viel oder zu wenig Feuer?

Bestimmt sind dir schon Menschen begegnet, die dich einfach nur gelangweilt haben. Menschen, die sich für nichts interessieren, wenig Freude am Leben haben und nichts zu erzählen wissen. Für mich haben diese Menschen definitiv zu wenig Feuer. Und ja, das Gegenteil gibt’s auch. Menschen mit ganz viel Feuer (im Hintern) sind für mich die totalen Macher. Diese Menschen sind sehr aktiv, leicht zu begeistern und verbreiten einfach eine gute Stimmung. Wie heiss wird es am bevorstehenden Wochenende und mit wie viel Feuer im Hintern gehen wir wieder nach Hause?

Ich bin auf jeden Fall bereit für’s Wochenende! Natürlich lass ich euch gerne wissen, wie heiss es wirklich war und ob sich der Kreis geschlossen hat.

Alles Liebe

Eva Sabrina Equilino

 

P.S.: Zu den „Inner Chi Coaching“ Seminaren von Raho (ICC) geht´s hier entlang: Members.Bornhorst.de/ICC

5 Kommentare

  1. DS Juli 21, 2017
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    Auch ich werde kommendes Wochenende im Rahmen der InnerChi-Ausbildung das Feuer neu kennenlernen. Bin schon sehr gespannt was es in mir bewegen wird. Ich hatte mich vor mehr als 10 Jahren am Feuer verbrannt. Hatte als Macher im Beruf zu viel mit zu wenig Herzen einfach getan, bis es nicht mehr ging. Seither hatte ich keine Tätigkeit mehr gehabt, welche in mir Feuer entfachen konnte. Im Gegenteil, ich habe mich klein gemacht, zurückgezogen, Arbeiten gesucht, welche im normalen Pensum umgesetzt werden können und keine Herausforderungen gesucht. Womöglich auch aus Angst, wieder zu verbrennen.
    Zuversichtlich stimmt mich, dass ich in den letzten 10 Jahren einiges an Persönlichkeitsentwicklung machen durfte, für mich einstehen kann, fast immer auf Augenhöhe zu jeder Führungsebene bin und ein solides Coaching-Handwerk erlernt habe.
    Ich wünsche allen ein brennendes, erfolgreiches Wochenende.

  2. Steffi Fischer Juli 21, 2017
    Antworten

    Liebe Sabrina,
    das hast du sehr schön geschrieben und ich freue mich total darauf, mich morgen gemeinsam mit dir zu klären, zu nähren und zu wachsen!
    Gute Anreise und ganz liebe Grüße vom Flughafen, Steffi!

    1. Eva Sabrina Equilino August 25, 2017
      Antworten

      Danke Steffi!! War schön dich zu sehen 🙂

  3. Martina Kohn Juli 21, 2017
    Antworten

    Und wie wars auf den inner Chi Wochenenden? Hast Du einen Waldbrand erlebt?

    1. Eva Sabrina Equilino August 25, 2017
      Antworten

      Liebe Martina
      Es war lehrreich… und komplett anders als erwartet 🙂 Einen Waldbrand habe ich nicht erlebt. Das stand bei mir nicht an. Doch ich habe andere, wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Meine Erfahrungen habe ich nochmals in einem Blog-Artikel zusammengetragen. Alles Liebe, Eva Sabrina